Terassenbeleuchtung
Terrassenbeleuchtung – moderne LED Beleuchtung für Terrasse, Lounge und Außenbereich
Eine moderne Terrassenbeleuchtung sorgt nicht nur für Helligkeit, sondern vor allem für Atmosphäre, Gemütlichkeit und hochwertige Lichtstimmungen im Außenbereich.
Gerade auf Terrassen geht es meist nicht darum, möglichst viel Licht zu erzeugen. Viel wichtiger ist eine angenehme und wohnliche Lichtwirkung.
Genau deshalb unterscheidet sich Terrassenbeleuchtung deutlich von:
- Garagenbeleuchtung
- Werkstattbeleuchtung
- Carportbeleuchtung
Die Terrasse ist ein Aufenthaltsbereich. Hier möchte man entspannen, sitzen, essen oder gemütliche Sommerabende verbringen.
Deshalb steht bei Terrassenbeleuchtung meist nicht maximale Helligkeit im Vordergrund, sondern:
- Atmosphäre
- indirektes Licht
- wohnliche Lichtstimmungen
- dekorative Akzente
- blendfreie Beleuchtung
Dekorative Terrassenbeleuchtung statt extrem heller Beleuchtung
Viele Kunden planen ihre Terrasse deutlich zu hell.
In der Praxis zeigt sich jedoch:
Terrassenbeleuchtung ist meist hauptsächlich dekorative Beleuchtung.
Gerade große Terrassenflächen müssen oft gar nicht extrem hell beleuchtet werden.
Viel wichtiger ist eine angenehme Lichtstimmung.
Schon kleine indirekte Lichtquellen können eine enorme Wirkung erzeugen.
Typische Anwendungen:
- unter Sitzbänken
- unterhalb von Dachvorsprüngen
- entlang von Holzbalken
- unter Handläufen
- an Wänden
- an Stufen
- entlang von Lounge-Bereichen
Gerade versteckte Lichtquellen wirken besonders hochwertig, weil das Licht nur sanft hervorschimmert und die eigentliche Lichtquelle nicht sichtbar ist.
Wie hell sollte Terrassenbeleuchtung sein?
Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass Außenbereiche möglichst hell beleuchtet werden müssen.
In der Praxis ist meist genau das Gegenteil angenehmer.
Für dekorative Terrassenbeleuchtung reichen häufig bereits:
- 4 Watt pro Meter
- 6 Watt pro Meter
vollkommen aus.
Oft wird die Beleuchtung später sogar nochmals heruntergedimmt, weil sie ansonsten bereits zu hell wirkt.
Die Helligkeit steht hier nicht im Vordergrund – entscheidend ist die Lichtwirkung.
Sitzbereiche auf der Terrasse etwas heller beleuchten
Trotzdem gibt es auf vielen Terrassen Bereiche, die etwas heller beleuchtet werden dürfen.
Gerade Sitzbereiche oder Esstische benötigen häufig mehr direktes Licht, damit man:
- gemütlich sitzen kann
- essen kann
- sich angenehm unterhalten kann
Hier empfehlen wir als grobe Orientierung:
ca. 200 Lumen pro Quadratmeter
Das reicht meist vollkommen aus, um eine angenehme und wohnliche Lichtstimmung zu erzeugen.
Wichtig:
Auch hier sollte das Licht möglichst weich und blendfrei wirken.
Warmweißes Licht für gemütliche Terrassen
Für Terrassen empfehlen wir fast immer warmweißes Licht.
Besonders geeignet:
- 2700K
- 2800K
- 3000K
Warmweißes Licht wirkt:
- wohnlicher
- gemütlicher
- ruhiger
- angenehmer für lange Abende
Gerade im Außenbereich wirkt zu kaltes Licht schnell ungemütlich und technisch.
Unsere Empfehlung:
Insektenfreundliche Terrassenbeleuchtung
Ein Punkt, der häufig vergessen wird:
Die Lichtfarbe beeinflusst auch, wie stark Insekten angezogen werden.
Sehr kaltes Licht mit hohen Kelvin-Werten zieht deutlich mehr Insekten an.
Deshalb empfehlen wir für Terrassen überwiegend warmweißes Licht bis maximal 3000K.
Dadurch:
- wird die Terrasse gemütlicher
- wirkt das Licht angenehmer
- wird der Insektenflug reduziert
Gerade an warmen Sommerabenden macht das einen enormen Unterschied.
RGBW LED Streifen für Akzentbeleuchtung auf der Terrasse
Auch RGBW LED Streifen eignen sich hervorragend für Terrassenbeleuchtung.
Wichtig ist jedoch:
Nicht die gesamte Terrasse sollte bunt beleuchtet werden.
Viel hochwertiger wirken kleine dekorative Lichtakzente:
- unter Sitzbereichen
- an Lounge-Möbeln
- unter Handläufen
- an Pflanzbereichen
- unter Dachvorsprüngen
Dadurch entstehen moderne Lichtstimmungen ohne überladen zu wirken.
Für dekorative Akzente empfehlen wir:
Terrassenbeleuchtung immer im geschützten Außenbereich planen
Ein sehr wichtiger Punkt:
Wir empfehlen LED Beleuchtung im Außenbereich möglichst immer im geschützten Bereich zu verbauen.
Warum?
Das erspart langfristig:
- Probleme
- Feuchtigkeitsschäden
- Wartungsaufwand
- Ausfälle
Viele Kunden unterschätzen, wie stark Außenbereiche durch:
- Regen
- Feuchtigkeit
- Kondenswasser
- Temperaturschwankungen
belastet werden.
LED Streifen im Boden – nur mit großer Vorsicht
Ein häufiger Fehler:
LED Streifen werden direkt im Terrassenboden verbaut.
Das sieht auf Bildern oft sehr schön aus – in der Praxis entstehen jedoch häufig Probleme.
Gerade im Bodenbereich:
- regnet es direkt hinein
- steht Wasser
- dringt Feuchtigkeit ein
Dadurch gelangt Wasser oft in das Aluminiumprofil und die LED Streifen gehen kaputt.
Unsere ehrliche Empfehlung:
Verbauen Sie LED Streifen möglichst nicht direkt im Boden – und wenn, dann nur mit wirklich sauber geplanter Abdichtung und geeigneten Profilen.
Wichtig:
Solche Installationen haben:
- hohen Planungsaufwand
- hohes Wartungsrisiko
- deutlich höhere Anforderungen
Bodenprofile für Terrassenbeleuchtung
Für belastbare Außenbereiche empfehlen wir:
Richtig verbaut und sauber abgedichtet eignen sich diese deutlich besser für Terrassenbereiche als normale Profile.
Warum Holz im Außenbereich problematisch ist
Gerade bei Terrassen aus Holz entsteht ein häufig unterschätztes Problem:
Holz arbeitet.
Das bedeutet:
- im Sommer dehnt sich das Holz aus
- im Winter zieht es sich zusammen
- Feuchtigkeit verändert die Konstruktion
Dadurch entsteht Zug auf LED Streifen und Aluminiumprofile.
Die Folge:
LED Streifen reißen häufig genau an Stoßstellen oder Übergängen.
4-Meter-Profile und Dehnungsfugen
Deshalb empfehlen wir:
- möglichst lange Aluminiumprofile verwenden
- 4 Meter lange Strecken bevorzugen
- Dehnungsfugen einplanen
- kleine Kabelschlaufen vorsehen
Wenn Profile über Stoßstellen geführt werden, empfehlen wir kleine Erhebungen oder Bewegungsmöglichkeiten einzuplanen, damit die Konstruktion mitarbeiten kann.
Dadurch entstehen wesentlich langlebigere Installationen.
Kondenswasser bei überdachten Terrassen
Ein weiteres Problem, das häufig unterschätzt wird:
Kondenswasser.
Gerade bei:
- überdachten Terrassen
- Glasdächern
- Aluminiumkonstruktionen
- beheizten Sitzbereichen
kann sich der Taupunkt genau am Aluminiumprofil befinden.
Die Folge:
Das LED Band bekommt von hinten Feuchtigkeit beziehungsweise Kondenswasser.
Und genau dadurch entstehen langfristig häufig Schäden.
Deshalb sollte bei Terrassenbeleuchtung immer bedacht werden:
- nicht nur direktes Regenwasser ist ein Problem
- auch Kondenswasser kann kritisch werden
Passende Aluminiumprofile für Terrassenbeleuchtung
Für Terrassenbeleuchtung empfehlen wir hochwertige:
Aluminiumprofile sorgen für:
- bessere Kühlung
- Schutz vor Feuchtigkeit
- hochwertigere Lichtlinien
- saubere Montage
Passende Netzteile für Terrassenbeleuchtung
Für Terrassenbeleuchtung empfehlen wir überwiegend 24V LED Streifen und passende:
Wichtig:
- ausreichende Leistungsreserve
- witterungsgeschützte Montage
- zugängliche Wartung
Spannungsabfall bei langen Terrassen
Gerade bei langen Lichtlinien sollte beachtet werden, dass LED Streifen nicht unbegrenzt lang betrieben werden können.
Bitte beachten Sie:
- maximale Leitungslängen
- mehrere Einspeisungen
- passende Kabelquerschnitte
Nutzen Sie hierfür:
Typische Fehler bei Terrassenbeleuchtung
- Terrasse viel zu hell planen
- zu kaltes Licht verwenden
- LED Streifen direkt im Boden verbauen
- keine Aluminiumprofile verwenden
- Holzbewegungen unterschätzen
- keine Dehnungsfugen einplanen
- Kondenswasser unterschätzen
- zu große RGB Installationen
Unser Fazit zur Terrassenbeleuchtung
Moderne Terrassenbeleuchtung lebt nicht von maximaler Helligkeit, sondern von Atmosphäre und hochwertiger Lichtwirkung.
Schon kleine indirekte Lichtquellen können eine enorme Wirkung erzeugen und die gesamte Terrasse deutlich moderner und gemütlicher wirken lassen.
Mit warmweißem Licht, hochwertigen Aluminiumprofilen und sauber geplanter Installation entstehen langlebige und hochwertige Lichtlösungen für Terrasse, Lounge und Außenbereich.